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Die neue Saison hat begonnen. Zeit für ein paar Gedanken zum Rennrad fahren. Meine Saisonplanung steht. Ich freue mich besonders auf mein Saisonhighlight, die „Tour Transalp“. Ich bin recht fit. Mir geht es gut. Ich bin gesund. Die Fakten sagen, ich bin (schon) Mitte 50.
Immer die gleiche Frage
Bei jeder Fahrt mit dem Rennrad geht mir die Frage durch den Kopf, wie lange mein Glück noch anhalten wird. Wann wird das Alter zuschlagen? Es wird. Irgendwann. Das ist sicher. Wie lange werde ich noch mit Spaß Rennrad fahren können? Und wie lange werde ich keine Schmerzen haben und keine ernsthafte Krankheit? Wann wird meine Formkurve nicht mehr weiter nach oben gehen? Und dann? Wie wird sich die nachlassende Leistungsfähigkeit auswirken? Meine Ansprüche werde ich anpassen müssen. Aber wie wird sich dies auf meine Motivation und den Spaß am Radfahren auswirken?

Form und Fitneß
Dabei fühle mich noch nicht einmal älter. Ganz im Gegenteil. Ich bin fit wie lange nicht. Nur der Blick in den Spiegel macht mich manchmal nachdenklich.
Ich investiere aber auch etwas in meine Gesundheit. Es könnte mehr sein, das ist immer so. Ich versuche, mich vernünftig zu ernähren, so gut ich es eben schaffe. Immer auch mit Blick auf meine Form. An der arbeite ich, in die investiere ich. Schneller fahren und besser werden. Ich mache mich schlau und lese. Ich fühle mich kräftig und stark. Das Radfahren ist ein begeisternder Sport. Ich suche mir immer neue Herausforderungen und Ziele. Es können gar nicht genug sein.

Rennrad und Lebensqualität
Und welchen Einfluß hat das Rennrad fahren auf mich? Es motiviert mich. Der Gedanke an tolle Touren im Sommer läßt mich auch im Winter fleißig trainieren. Und die gute Fitneß führt automatisch zu einer hohen Lebensqualität.
Gerade aber auch das Bewußtsein, daß die Zeit der „endlosen Zukunft“ vorbei ist, gibt mir zusätzlich Motivation und Freude am Fahren. Ich genieße jede einzelne Fahrt. Und ich bin mir bewußt, daß ich riesiges Glück habe. Ich freue mich auf die neue Saison.


Sébastien Guesnet
23. September 2026 — 21:32
Rennradfahren und altern geht super. Ich bin jetzt 68 und es macht einfach Freude. Meine Spezialität sind jetzt relativ lange Touren (sprinten war nie meine Stärke). Meine Touren sind dieses Jahr im Schnitt etwas über 80 km lang mit etwas über 800 hm bei einem 25er Schnitt. Ein großer Vorteil ist natürlich, dass ich einfach mehr Zeit habe und gutes Wetter oft nutzen kann. Und Bike-packing ist natürlich herrlich.
frolep rotrem
26. August 2020 — 01:01
I always was concerned in this subject and still am, appreciate it for putting up.