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Der Wiedereinstieg ins Training ist nie einfach. Den Start in die neue Saison hatte ich schon erfolgreich geschafft. Dann erwischte mich mal wieder ein Infekt. Das Resultat war eine ungewollte Unterbrechung der Saisonvorbereitung. Aber meine Abwehrkräfte haben sich gegen den Infekt gewehrt. Mein Körper hielt die Symptome in Schach. Trotzdem kam ich um eine Pause von 10 Tagen nicht herum.

Gerade die letzten Tage sind schwer. Bin ich wieder gesund oder doch noch nicht ganz fit? Fange ich heute schon an zu trainieren oder warte ich besser noch einen Tag länger? Nur keinen Rückfall riskieren. Ich werde unruhig. Das Radfahren fehlt mir. Meine Laune wird schlechter. Unzufriedenheit kommt auf.

Aber auch der Wiedereinstieg ist schwer. Es braucht Überwindung. Trägheit und Bequemlichkeit haben sich breit gemacht. Entschlossenheit ist gefragt. Zum ersten Schritt muß ich mich besonders motivieren. Saisonziele sind ein Schlüssel. Auch Erinnerungen an kleine Erfolge helfen. Das kann ein erfolgreiches Event gewesen sein oder die gute Form im letzten Jahr in den Bergen.

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Saisonvorbereitung: Tristesse im Winter

Und warum fahre ich überhaupt in der Kälte und bei diesem Mistwetter mit dem Rad? Um an den schönen Tagen, die kommen werden, fit zu sein. Ich will möglichst früh beginnen, meine Form aufzubauen. Die Saisonplanung für 2020 steht. Ziele und hoffentlich auch persönliche Erfolge im Sommer und im Spätjahr locken.

Somit ist für mich klar, daß Sport ohne Spaß nicht dauerhaft funktionieren kann. Und welcher Sport gibt so viel, wie das Radfahren? Mit Spaß an der Sache ist auch eine ungewollte Unterbrechung der Saisonvorbereitung kein Problem und der Wiedereinstieg ins Training gelingt ohne Probleme.

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